# Aurenta: KI-Beratung für Marketingabteilungen

**Fiktiver Übungsfall. Sämtliche Unternehmens-, Leistungs- und Kampagnenangaben sind synthetisch. Keine Aussage beschreibt Zoi oder einen realen Kunden.**

Aurenta unterstützt Marketingabteilungen mittelständischer B2B-Unternehmen dabei, geeignete KI-Anwendungen auszuwählen und einen ersten Ablauf zu erproben. Das Angebot verbindet Beratung, praktische Erprobung und Befähigung. Der Schwerpunkt liegt auf wiederkehrenden Marketingaufgaben, etwa Content-Briefings, Recherche und Nachbereitung von Veranstaltungen.

## Die Dienstleistung

Der „KI-Praxischeck Marketing“ dauert zwei Wochen. Er umfasst ein Auftaktgespräch, einen halbtägigen Arbeitsworkshop, die Priorisierung von drei Anwendungsfällen und einen kleinen Prototyp zu einem ausgewählten Fall mit synthetischen Daten. Eine Ergebnisbesprechung hält Nutzenannahmen, Testergebnisse und offene Voraussetzungen fest. Der fiktive Festpreis beträgt 2.400 Euro netto. Durchführung auf Deutsch oder Englisch.

Nicht enthalten sind produktive Integrationen, der Betrieb von Automatisierungen, Rechtsberatung oder der Aufbau eigener KI-Modelle. Einsparungen, zusätzliche Leads und Umsatz werden nicht garantiert. Vor Beginn werden eine Ansprechperson und die Teilnahme von mindestens zwei Personen aus dem Marketing vereinbart.

## Der Weg zum Auftrag

Fachbeitrag → Webinar → passende Nachbereitung → qualifiziertes Erstgespräch → Angebot → Auftrag.

Ein Erstgespräch dauert 30 Minuten und ist kostenlos. Es klärt Aufgabe, Zuständigkeit und Passung des Praxischecks. Ein konkreter Marketingbedarf und die Bereitschaft, den nächsten Schritt zu besprechen, sind wichtiger als die bloße Teilnahme am Webinar. Ein Kontakt ohne Kaufabsicht ist kein schlechter Kontakt; möglicherweise braucht er zunächst eine Arbeitshilfe.

## Das Problem im Fall

Die bisherige Nachbereitung empfiehlt allen Webinarteilnehmenden dasselbe Erstgespräch. Das Team vermutet, dass diese Empfehlung für einen Teil der Kontakte zu früh kommt. Die Kampagnenzahlen zeigen einen Engpass, erklären aber noch nicht dessen Ursache. Die Kontaktanliegen liefern Hinweise für mögliche Erklärungen. Die Teams wählen selbst eine prüfbare Hypothese.

Das Ziel des Übungsprototyps ist eine nachvollziehbare Empfehlung für den nächsten Schritt samt passendem Nachrichtenentwurf. Tatsächliche Wirkung auf Gesprächsbuchungen wird in der Übung nicht erhoben.


# Angebot und Webinar

**Alle Angaben sind fiktives Übungsmaterial, Stand 19.09.2026.**

## KI-Praxischeck Marketing

| Merkmal | Festgelegte Angabe im Fall |
|---|---|
| Zielgruppe | Marketingabteilungen mittelständischer B2B-Unternehmen |
| Laufzeit | Zwei Wochen |
| Leistungen | Auftaktgespräch, halbtägiger Workshop, Priorisierung von drei KI-Anwendungsfällen, ein kleiner Prototyp mit synthetischen Daten, Ergebnisbesprechung |
| Preis | 2.400 Euro netto, fiktiver Festpreis |
| Voraussetzungen | Benannte Ansprechperson, mindestens zwei Teilnehmende aus dem Marketing |
| Sprachen | Deutsch und Englisch |
| Nicht enthalten | Produktive Integration, laufender Betrieb, Rechtsberatung, eigene Modelle |
| Nutzen | Eine begründete Auswahl und ein getesteter erster Anwendungsfall; keine garantierten Einsparungen oder Wachstumswerte |

## Webinar als Ausgangspunkt

Titel: „KI im Marketing: Vom Einzelprompt zum brauchbaren Ablauf“.

Die Übung spielt nach einem fiktiven Webinar vom 10.09.2026. Das Webinar dauerte 45 Minuten: 10 Minuten Auswahl geeigneter Aufgaben, 20 Minuten Demonstration eines Content-Briefings, 15 Minuten Fragen. Die Kontaktliste enthält sowohl Teilnehmende als auch angemeldete Personen, die nicht dabei waren.

Es gibt keine Aufzeichnung. Eine schriftliche Zusammenfassung steht im Fallpaket bereit. Weder reale Termine noch eine echte Buchungsseite sind Teil der Übung. Ein Erstgespräch kann im Entwurf durch eine Antwort auf die Nachricht angebahnt werden; konkrete Termine werden nicht erfunden.

## Verfügbare Arbeitshilfen

**M1: Checkliste „Einen KI-Anwendungsfall auswählen“.** Drei Fragen: Wiederholt sich die Aufgabe? Sind geeignete Informationen verfügbar? Lässt sich die Qualität eines Ergebnisses prüfen? Als erster Test eignet sich eine häufige, klar begrenzte Aufgabe. Vorher und nachher werden Bearbeitungszeit und Fehler betrachtet.

**M2: Webinar-Zusammenfassung.** Ein brauchbarer Ablauf benötigt eine definierte Eingabe, eine klare Aufgabe, ein Ausgabeformat und eine fachliche Prüfung. Das Beispiel erstellt ein Content-Briefing aus Angebotsinformationen und einem Zielgruppenprofil. Ein LLM hilft bei Sprache und Einordnung; Freigaben bleiben menschlich.

**M3: Leistungsblatt „KI-Praxischeck Marketing“.** Es enthält die Angaben aus der obigen Tabelle und den Hinweis auf das kostenlose 30-minütige Erstgespräch.

Die Arbeitshilfen sind hier vollständig enthalten. Im Entwurf dürfen sie als Titel genannt werden. Links und tatsächliche Dateianhänge werden nicht behauptet.


# Zielgruppe und Entscheidungssituationen

**Fiktive Arbeitshypothesen des Falls, keine empirischen Aussagen über reale Marketingabteilungen.**

| Situation | Möglicher Bedarf | Was noch geklärt werden muss |
|---|---|---|
| Marketingteam erkundet KI | Aufgaben sammeln und einen Einstieg finden | Welche wiederkehrende Aufgabe ist konkret gemeint? |
| Marketingteam hat einen ersten Fall | Umfang, Vorgehen und Voraussetzungen verstehen | Wer arbeitet mit, und soll ein Einstieg besprochen werden? |
| Marketing Operations prüft Anschlussfähigkeit | Daten, Übergaben und spätere Integration verstehen | Genügt ein Prototyp oder wird produktiver Betrieb erwartet? |
| Person sucht nur Lernmaterial | Webinar nacharbeiten | Kein Beratungsbedarf voraussetzen |

## Startregeln für die Empfehlung

1. `kontakt_erlaubt = nein`: kein Follow-up-Entwurf, keine Gesprächseinladung.
2. Expliziter Wunsch nach einem Gespräch zu einem passenden Marketingfall: `erstgespraech`.
3. Bitte um Informationen ohne Gesprächswunsch: `material`. Je nach Anliegen M1, M2 oder M3.
4. Entscheidende Information zur Passung fehlt oder die Anfrage liegt außerhalb des Angebots: `rueckfrage`. Eine konkrete Klärung formulieren, keine nicht angebotene Leistung zusagen.
5. Leeres Anliegen: `rueckfrage`. Interesse oder Bedarf nicht aus der Rolle erfinden.

Die Regeln sind ein Ausgangspunkt. Änderungen werden vom Team begründet und an Fällen geprüft. Marketingrolle oder Unternehmensgröße allein rechtfertigen kein Verkaufsurteil. Die Bearbeitungssperre bleibt eine feste Regel.

## Qualifiziertes Erstgespräch

Für das spätere Messdesign zählt ein **durchgeführtes** Gespräch als qualifiziert, wenn eine Marketingaufgabe benannt ist, die Ansprechperson ihre Zuständigkeit geklärt hat und der nächste Schritt zum Leistungsumfang passt. Eine bloße Buchung und eine Modellbewertung zählen nicht als qualifiziertes Gespräch.


# Tonalität und Textregeln

**Regeln des fiktiven Falls.**

Die Ansprache ist freundlich, sachlich und konkret, auf Deutsch in der Sie-Form. Der Text greift das tatsächliche Anliegen auf. Die Zugehörigkeit zur Zielgruppe ist kein Beweis für Kaufabsicht.

- Follow-up: höchstens 120 Wörter, ein sinnvoller nächster Schritt.
- LinkedIn-Beitrag: höchstens 1.000 Zeichen; Newsletter: höchstens 200 Wörter.
- Keine erfundenen Referenzen, Termine, Links, Anhänge oder Erfolgsgarantien.
- Der bekannte Preis und Leistungsumfang dürfen genannt werden, wenn sie zur Frage passen.
- Material nur als Empfehlung mit Titel kennzeichnen; keinen tatsächlichen Versand behaupten.
- Bei fehlender Passung eine konkrete Rückfrage statt einer unbegründeten Gesprächseinladung.
- Bei `kontakt_erlaubt = nein` bleibt der Nachrichtenentwurf leer.
- Englische Fassungen erhalten dieselben Fakten und Grenzen. Kein zusätzlicher Werbedruck durch die Übersetzung.

Prüfmaßstab: Passt die Empfehlung zum Anliegen? Ist jede Leistungsangabe durch das Material gedeckt? Ist genau ein passender nächster Schritt erkennbar? Kann eine Person den Entwurf verantworten?
