Aufträge formulieren
Ein guter Auftrag ist ein einzelner Prompt mit vier Teilen: Kontext, Aufgabe, Format, Prüfung. Das Modell kennt das Handwerk. Was es nicht kennen kann, liegt nur bei uns, deshalb bewegen Kontext und Prüfung das Ergebnis am meisten.
Vier Teile
| Teil | Was hinein gehört | Beispiel am Fall |
|---|---|---|
| Kontext | Die Fakten, die nur wir kennen. Wichtig, und der Teil, den die meisten weglassen | Das Angebot von Aurenta, die Regeln, das Anliegen von K-02 |
| Aufgabe | Das eine konkrete Ergebnis | Empfiehl für K-02 den nächsten Schritt und schreibe den Nachrichtenentwurf |
| Format | Länge, Struktur, Ton | Entscheidung, Begründung, Material-ID, Entwurf mit höchstens 120 Wörtern, Sie-Form |
| Prüfung | Was das Modell melden soll, statt Lücken zu füllen. Wichtig, und fast alle vergessen es | Nenne am Ende, was fehlt oder unsicher ist |
Kontext: <Kontext für Gemini und die Kontaktfelder von K-02 einfügen.>
Aufgabe: Empfiehl für K-02 den nächsten Schritt (Material, Rückfrage
oder Erstgespräch) und schreibe den Nachrichtenentwurf.
Format: Entscheidung, Begründung, Material-ID,
Nachrichtenentwurf mit höchstens 120 Wörtern in der Sie-Form.
Prüfung: Nenne am Ende, was fehlt oder unsicher ist, statt es zu
erfinden. Keine Links, Termine oder Leistungen, die nicht im
Kontext stehen.Der Kontext steht oben, die Anweisungen danach. Bei langem Material antworten Modelle so besser, als wenn die Aufgabe vor dem Material steht.
Eine Änderung gezielt prüfen
Zunächst einen tatsächlich unpassenden Output benennen: etwa eine Einladung statt der erbetenen Zusammenfassung. Dann eine Regel präzisieren. Danach denselben Fall erneut prüfen und zusätzlich einen zuvor bestandenen Fall testen. Mehrere gleichzeitige Änderungen erschweren die Erklärung des Ergebnisses.
Die bisherige Antwort schlägt ein Erstgespräch vor, obwohl K-02
zunächst die Webinarinhalte nacharbeiten möchte.
Überarbeite die Empfehlung so, dass sie diesen Informationsbedarf
beantwortet. Behalte die Leistungsangaben unverändert.
Begründe, welche Regel geändert wurde.Briefing vor Content
Ein Beitrag braucht Zielgruppe, Entscheidungssituation, Kernbotschaft, belegbare Aussagen und einen nächsten Schritt. Die Content-Briefing-Vorlage hält das fest. Die Erstellung von Varianten ist eine mögliche Erweiterung, kein Ersatz für die Problemklärung.
Nutze dieses Fallpaket und dieses Content-Briefing:
<Material und Briefing einfügen.>
Erstelle einen LinkedIn-Entwurf mit höchstens 1.000 Zeichen.
Verwende genau eine Kernbotschaft und einen nächsten Schritt.
Führe danach auf, welche Angaben aus dem Fallpaket verwendet wurden.
Kennzeichne Annahmen. Behaupte keine gemessene Marketingwirkung.Rückmeldung eines zweiten Chats
Ein frischer Chat kann Kritik zu vorher festgelegten Kriterien liefern. Das Team gleicht sie mit dem Material ab. Zustimmung des zweiten Modells ist kein unabhängiger Wahrheitsbeweis.
Prüfe diesen Entwurf gegen das beigefügte Fallpaket.
<Fallpaket, Kontakt und Entwurf einfügen.>
Bewerte Anliegenbezug, korrekte Leistungsangaben und passenden
nächsten Schritt. Nenne konkrete Textstellen und die zugehörige
Fallgrundlage. Wenn etwas unklar ist, benenne die Lücke.
Erstelle keinen neuen Text und erteile keine Freigabe.